Chronik SG Drübeck, FSV Drübeck & FSG Drübeck

Die Tradition des Drübecker Fußballs ist mittlerweile schon über 30 Jahre alt.

Alles begann bereits 1933, als unter den Drübeckern der Wunsch nach einem eigenen Sportplatz aufkam. Aufgrund zahlreicher Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Parteien, die vor allem den Standort betrafen, blieb dieser Wunsch zunächst aber leider unerfüllt.

Mit der wieder einkehrenden Ruhe nach Ende des zweiten Weltkriegs, wurden auch die Planungen für den Platz erneut aufgenommen. 1949 konnte man sich schließlich auf den Standort oberhalb des Drübecker Schützenhauses einigen und sogleich mit den Bauarbeiten beginnen. Bäume wurden gefällt und ausgerodet, die Fläche begradigt und vermessen. Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel, mussten die Arbeiten dann aber wieder eingestellt werden, sodass der vorbereitete Platz vorerst wieder brach lag.

Auch ohne eigenen Sportplatz wurde 1979 schließlich die Sportgemeinschaft (SG) Drübeck gegründet. 17 fußballbegeisterte Sportfreunde fanden sich zusammen, unter ihnen zum Beispiel Günter "Schaper" Könnecke, der sich als damals 48-Jähriger noch ins Tor stellte, oder Volker Fessel, der als Spielertrainer fungierte.

Gründungsmannschaft 1974

1976 hatte es das Team bereits in die höchste Spielklasse des Altkreises Wernigerode geschafft. Die Voraussetzungen die Sportstätten betreffend waren allerdings noch alles andere als optimal. Das Training fand auf der Wiese gegenüber des Drübecker Klosters statt. Gespielt wurde ebenfalls auf einer notdürftig zum Sportplatz umgestalteten Wiese am Waldrand. Dieser Platz wird heute hauptsächlich zum trainieren benutzt, hin und wieder aber auch als Ausweichmöglichkeit bei Unbespielbarkeit des Hauptplatztes herangezogen. Zahlreiche "Vereinslegenden" ranken sich um diese Spielstätte und nicht zu unrecht hat es der saloppe Spitzname "Die Alm" bis in unseren Titel geschafft.

Nichts desto trotz musste endlich ein "richtiger" Platz her. Die Bauarbeiten an der bereits vorbereiteten Stelle oberhalb des Drübecker Schützenhauses wurden wieder aufgenommen. Zahlreiche Betriebe aus der Umgebung sicherten ihre Untersützung zu und mit ein paar guten Verbindungen waren Dinge möglich, die heute undenkbar wären. So kam es, dass auch Pioniereinheiten der Grenztruppen Ilsenburg sowie sowjetische Soldaten an der Fertigstellung des Sportplatzes beteiligt waren. Am 7. Oktober 1987 - dem "Tag der Republik" in der ehemaligen DDR - war es dann endlich soweit, der Drübecker Fußballplatz, der zur damligen Zeit übrigens die Voraussetzungen zur Austragung von Europapokalspielen erfüllte, konnte eingeweiht werden und dient seit dem bis heute den Drübecker Fußballmannschaften als Spielstätte.

Der Fußball in Drübeck florierte in den folgenden Jahren. Zwischenzeitlich gab es drei Männerteams und auch eine "Knabenmannschaft", wie sie damals hießen, gehörte zum Verein.

Trainer der Männermannschaften waren: Volker Fessel, Wolfgang Kopp, Günter Wenke, Herbert Kißner und Günter Abel

1. Männermannschaft Spieljahr 1993/94

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, wurde der Verein in FSV Drübeck umbenannt. Die Mitgliederzahlen ließen allerdings im Laufe der Zeit - nicht nur in Drübeck - etwas zu wünschen übrig. Ein Trend, der leider über viele Jahre anhalten sollte. Dies war ein Grund für den 1997 erfolgten Zusammenschluss des FSV mit der SG Darlingerode.

Nicht alle waren mit diesem Schritt zufrieden, so dass sich einige Traditionalisten zusammenschlossen und am 17.04.1998 unter Vorsitz von Günther Abel die Freizeitsportgemeinschaft Drübeck gründeten. Der neue Verein startete mit 23 Mitgliedern und trat zunächst nur mit einer "Altherrenmannschaft" an. Viele junge Drübecker Akteure waren jedoch in der Vereinsehe SV Darlingerode/Drübeck unzufrieden, sodass sich 1999 eine volle Männermannschaft zusammen fand, die wieder unter Drübecker Flagge spielen wollte und im September des selben Jahres den Spielbetrieb in der Kreisklasse Wernigerode aufnahm.

Das erste Spiel der FSG, welches mit einem 3:2 Sieg einen guten Anfang verhieß, fand am 4. September 1999 im Kreispokal gegen den FC Danstedt statt. Jedoch musste die junge Elf vor allem in den ersten Jahren eine Menge "Lehrgeld" zahlen. Trotzdem erreichte man in der Saison 2001/2002 den 3. Tabellenplatz, was aufgrund bestimmte Konstellationen in diesem Jahr zum Aufstieg in der Kreisliga reichte. So glücklich dieser Aufstieg war, so unglücklich war der direkte Abstieg in der folgenden Saison, als die FSG als 13. von 15 Teams wieder hinunter in die Kreisklasse musste.

Aufstieg 2002 zur Kreisliga:

Hinten von links: Andre Hahn, Marcel Bartel, Florian Pirzkall, Marek Lange, Thomas Habel, Steffen Hill, Steffen Hartung, Trainer Wolfgang Könnecke
Vorn von links: Christopher Potutschek, Ralf Leiste, Kevin Rinke, Maik Werner, Michael Refke, Christian Elsner, Torsten Götze
Es fehlt: Marco Steinborn

Auch hinter den Kulissen hat sich in dieser Zeit einiges getan. Günter Abel gab seinen Vorsitz 1999 an Klaus-Peter Keischke ab, der dieses Amt bis 2003 ausfüllte. Von 2003 bis 2005 war Thomas Gattermann unser Präsident. Seit 2005 ist Jörg-Hermann Bothe 1. Vorsitzender des Vereins.

In den folgenden Jahren machten es viele Zu- und Abgänge und eine Reihe von Trainerwechseln nicht möglich ein leistungstarkes Team aufzubauen, sodass die FSG meist im unteren Mittelfeld der Kreisklasse rangierte.

Die Mannschaft von 2004:

Die Mannschaft von 2005:

Trainer in der Zeit von der Neugründung bis heute Waren in chronologischer Reihenfolge:

Wolfgang Könnecke, Rene Voss, Steffen Schrader, Thomas Zeitz und Burkhard Frölian

Zwischenzeitlich wurde die Mannschaft auch kurz durch Ralf Leiste trainiert. Seit 2008 leitet nun unser ehemaliger Spieler und Kapitän Marek Lange das Training. Diese nun schon länger anhaltende Amtszeit hat wieder ein wenig Ruhe und Konstanz in die Mannschaft gebracht. Unterstützt von einigen Neuzugängen und ein paar Rückkehrern konnte die Leistung deutlich gesteigert werden, was mit dem Herbstmeistertitel der Harzklasse Staffel 3 in der Saison 2008/2009 belohnt wurde.

Mannschaft 2007/08:

Hinten von links: Betreuer Wolfgang Könnecke, Alexander Haberlag, Mathias Gabel, Eric Heindorf, Alexander Lange, Hannes Nadler, Fabian Wedekind, Benny Haberlag, Norman Warich, Trainer Marek Lange
Vorn von links: Ralf Leiste, Jens Treziak, Rinaldo Tenneberg, Sebastian Lies, Thomas Schäfer, Christian Kaufhold, Phil Großmann, Sebastian Schöttke, Maik Werner

Mannschaft 2009/10:

Das Teutloff Bildungszentrum Wernigerode hat der Herrenmannschaft der FSG Drübeck zum Saisonbeginn 2009/2010 einen kompletten Satz Trikots zur Verfügung gestellt.Die Mannschaft mit Trainer Marek Lange sowie 2. Vorsitzenden der FSG Drübeck, Marco Frölian (v.r.), bedankten sich beim Geschäftsführer des Teutloff Bildungszentrums, Herrn Knut Ludwig (v.li.), mit einem 2:1 Sieg über den TSV Wasserleben II, der zu einem Freundschaftsspiel eingeladen hatte.